Natur und die Erfahrung damit

Die Natur hat so vieles zu bieten. Sie ist einzigartig. Sie hat alles, was wir benötigen. Hier finden wir Fülle.

In der Natur finden wir Ruhe und Kraft, unendliche Schönheit, Frieden - und wenn wir es wollen, sogar den Frieden, der kein Gegenteil kennt. Wir finden alles zum Leben und für unsere Heilung.

Wenn wir uns darauf einlassen, finden wir das Jetzt im Jetzt - unser so Sein.

Die Natur ist unser Ursprung und als Schöpfer erschaffen wir... uns selbst und unser Umfeld, die Natur.

Es ist uns ein Anliegen, die Natur zu schützen und zu ehren.

Wenn wir bitten, wird uns gegeben.

Der Mensch ist ein Teil der Natur und so sollten natürliche Methoden immer bevorzugt werden.

Über 30 Jahre Erfahrung in Diagnostik und Therapie sind da schon ein großer Schatz. 

Therapiekonzepte

Therapie heißt nicht, ich verordne ein Medikament und die Sache ist erledigt.

Therapie bedeutet Veränderung. Wenn wir den aktuellen Zustand kennen, führt uns die Veränderung in die Heilung. Das bedeutet, das Ganze will gesehen werden, um die Heilung zu erreichen. 

Warum den Patienten mit einer Therapie noch zusätzlich belasten, wenn die Beschwerden schon Belastung genug sind. 

Entlastende Therapien sollten immer den Vorrang haben.

Gerne entwickeln wir zusammen mit Ihnen  eine entsprechende Therapie.

Alte Wege verlassen

Alte Wege zu gehen, muss nicht zwangsläufig falsch sein. 
Neue Wege zu beschreiten, heißt allerdings auch, offen sein für Neues. Neue Ideen, gerade dann, wenn es nicht vorwärts geht.

Wenn wir den Blickwinkel verändern, können wir erkennen, was schon zu lange schief gelaufen ist. 

Alte Wege sind oft Wege der Angst. So, wie wir es gelernt oder anerzogen bekommen haben. 
Die Angst mit ihren Facetten, Scham, Schuld, Apathie, Kummer, Begehrlichkeit, Wut und Stolz sind die unteren Ebenen des Bewusstseins. Dieses sind niedrig schwingende Energien, die in unserem Körpersystem, in jeder Zelle zur Wirkung kommen. 
Diese Energien halten uns klein und beeinflussen unsere Gesundheit. Diese Energien verhindern Heilung.

Liebe, Freude, Frieden, Stille, Versöhnung und Dankbarkeit sind die Energien, die Schwingungen der Heilung.

 Las los – letting go 

“Was du nicht im Körper findest, wohin willst du gehen, um es zu suchen?“ Dieser Satz aus den Upanishaden begleitet mich mein gesamtes Erwachsenenleben. So einfach er klingt, so komplex ist er. Denn …? Denn im Körper ist das Wasser der Ozeane, das Wasser der Zellen; das Licht der Sonne, das Licht in unseren Zellen, der Biophotonen; die Luft, der Wind, der Atem des Geistes, der uns durchweht und belebt. Und unser Körper ist aus dem Ton von Mutter Erde, von Terra Gaia, gemacht. Von diesem wundervollen lebendigen Lebewesen, nach der griech. Erdgöttin Gaia benannt. Die Kunst, in diesen Körper einzukehren, beginnt mit einer aufregenden Fähigkeit. Aufregend deshalb, weil sie so leicht klingt wie der Satz aus den Upanishaden und gleichzeitig so komplex, so vielschichtig ist, so multidimensional. Die Kunst, sich tief im Körper zu verankern ist der Kern, der Same, aus dem sich ein in allen Facetten gut gelebtes Leben ‚ent-wickelt‘. ‚Heraus-wickelt‘. Sichtbar wird. Zur Blüte reift. Mit jener Frucht, die wir Alltag nennen. „Was du nicht im Körper findest… wohin willst du gehen, um es zu suchen?“ Es gibt so viele Wege. So viele, wie es Menschen gibt. Denn jeder geht seinen Weg allein. Und doch sind wir verbunden im Geflecht des Lebens, geborgen unter jenem Tuch der Lebendigkeit, das uns alle behütet und uns Kompass ist auf unseren nomadisierenden Pfaden. Um uns im Irrgarten des Alltags nicht zu verlieren, ist es bedeutungsvoll, im Körper einzukehren. Unseren Körper muskulär zu entspannen. Muskulär! Das ist der Fokus, den sehr viele Menschen – leider – übersehen. Von Kind an bilden sich drei große Reflexe: Kampf, Flucht, Erstarrung. Das sind die drei grundlegenden Reflexe. Unser Köper hat mehr als 600 Muskeln. Stolze 656 ganz genau. Du kannst dir vorstellen, was geschieht, wenn diese Muskeln ständig vom Gehirn Signale bekommen, Reflexe, die zu Kampf, zu Flucht oder zu Erstarrung rufen. Oftmals schrill. Zwar sind nicht alle dieser Muskeln sind von unserem Willen beeinflussbar, doch viele. Alle jedoch bekommen die Signale aus unserem Gehirn. Das ist keine Einbahnstraße. Auch die Muskeln feuern ihre Botschaften ins Gehirn. Dadurch bilden sich Spannungsmuster. Sowohl im Gehirn wie in den Muskeln. Das ist einsichtig, oder? Gehirn und Muskeln sind ständig auf der Lauer. Nicht nach dem vielzitierten Säbelzahntiger, sondern auf all die zahllosen Stress-Signale aus unserem Alltag. Niemand kann sich diesen entziehen. Sie liegen in der Luft. In der Noosphäre, wie Teilhard de Chardin diese geistige Sphäre so treffend bezeichnet hat. Ob wir wollen oder nicht, ob wir den Fernseher einschalten oder längst abgemeldet haben, ob wir Zeitungen lesen oder nicht, ob wir Radio hören oder nicht, wir alle wissen in groben Zügen, wie sich das aktuelle politische und wirtschaftliche Weltengewitter zeigt. Daher: Las los – letting go Und zwar in deinem Körper. Muskeln sind vergleichbar mit einer Feder. Wenn diese ständig gespannt ist, selbst dann, wenn nur leicht, so kann diese Feder unmöglich ihre gesamte Kraft entwickeln. Das ist einsichtig. Bringen wir die Feder in ihren ursprünglichen Zustand, so steht deren volles Kraftpotential uns wieder zur Verfügung. Ein interessanter Gedanke, weil so naheliegend. Was bedeutet das ganz praktisch? Wenn du deine Muskeln entspannst, wirst du kräftiger. Stärker. Bekommst mehr Spannkraft. Denn darum geht es. Um Spannkraft. Die Strategie ist also nicht, no, no, no! – die Muskeln ständig mit Hanteltraining oder was auch immer zu schwächen, sondern tief zu entspannen. Wenn die Muskeln tief entspannt sind, beginnt das Gehirn neu zu rechnen. Es rechnet die Spannungsmuster zurück. Diese lösen sich mit der Zeit auf und? Und neue neuronale Bahnen entstehen. Es ist ein Wunderwerk, von dem ich aus Erfahrung berichte. Entspanne deine Muskeln. Tief. Noch tiefer. Atme durch den Bauch. Einatmen – Bauch hinaus. Ausatme – Bauch rutscht ganz von alleine nach innen. Natürlich. Die alten Weisen aus China haben das schon vor Jahrtausenden begriffen und so bekam diese gesunde, förderlich Atmung den Namen „taoistische Bauchatmung.“ Atme. Taoistisch. Entspanne die Muskeln. Entspanne. Entspanne das Kiefer. Die Kiefermuskeln sind die stärksten Muskeln des Körpers. Entspanne die Schultern. Atme. Entspanne die Finger. Entspanne …und du wirst erleben, was loslassen bedeutet. Was bedeutet es denn? Du rutscht in einen Frieden. Du bist das Zentrum im Wirbelsturm, aus dem heraus sich der Flow, auch der Workflow ergießt. Es ist göttlich. Es ist himmelerdig. Es ist wunderglaublich. Es ist einfach. Und es ist kostenlos. Was soll ich noch sagen? Entspann dich einfach. Und aus dieser Entspannung erfolgt Erfolg. Denn Erfolg ist das, was folgt. So einfach? Was sagst du? 


Dieser Text wurde von Karl Gamper zur Verfügung gestellt.
Karl Gamper ist Autor und Bewusstseinsforscher

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